Allgemeine Geschäftsbedingungen der Orbit Consulting GmbH

Orbit Consulting GMBH

Mühlenbrücke 1
23552 Lübeck
Tel.: +49 1525 3701107
E-Mail: info@orbit-consulting.de
Web: https://orbit-consulting.de

§ 1 Geltungsbereich
1. Diese AGB gelten für alle Verträge über die Erbringung von Leistungen zwischen der Orbit
Consulting GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer Nicolas Kocher und Sebastian Plaza,
Mühlenbrücke 1, 23552 Lübeck (im Folgenden: „Orbit Consulting“), und ihren Kunden. Diese AGB
gelten ausschließlich für Unternehmer.
2. Die vorliegenden AGB gelten für alle zwischen den Parteien geschlossenen Verträge, auch
wenn in diesen nicht ausdrücklich auf die AGB Bezug genommen wird.
3. Mit der Beauftragung gelten diese AGB als angenommen. Abweichungen von diesen
Regelungen müssen schriftlich vereinbart werden. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen
des Kunden gelten nicht, auch wenn Orbit Consulting ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
Individuelle Sondervereinbarungen gehen diesen AGB vor; dies gilt nicht für vorformulierte
Vertragsbedingungen des Kunden.
4. Die Bezeichnung „Auftrag“ umfasst das Vertragsverhältnis unmaßgeblich des
entsprechenden Vertragstyps. Die Orbit Consulting schuldet dabei die Hauptleistung gegenüber dem
Kunden. Der Kunde schuldet der Orbit Consulting die Zahlung der Vergütung.
5. Orbit Consulting behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Maßgeblich bei
Neuabschlüssen von Verträgen bzw. Neubeauftragungen ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
geltende Fassung.

§ 2 Vertragsschluss
1. Die Parteien vereinbaren die Zusammenarbeit gemäß der spezifischen,
individualvertraglichen Vereinbarung. Nach dieser richtet sich der Leistungsumfang sowie die
Vergütung. Der Auftrag wird von der Orbit Consulting nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer
Berufsausübung, insbesondere eigenverantwortlich, gewissenhaft, unabhängig und verschwiegen,
ausgeführt.
2. Die Darstellungen und Werbungen der Leistungen der Orbit Consulting auf Webseiten,
Social-Media-Kanälen, Broschüren oder in anderen Werbeanzeigen stellen keine verbindlichen
Angebote zum Abschluss eines Vertrages dar, außer dies ist explizit so gekennzeichnet (z. B. durch
Äußerungen wie „jetzt anmelden“ oder „jetzt buchen“.)
3. Der Vertragsschluss zwischen den Parteien kann zudem fernmündlich oder schriftlich
erfolgen. Eine Bestellung seitens des Kunden kann fernmündlich oder schriftlich erfolgen und ebenso
fernmündlich oder schriftlich mittels einer Bestellbestätigung durch Orbit Consulting angenommen
werden. Der Kunde willigt ein, dass bei einer fernmündlichen Bestellung oder einem fernmündlichen
Vertragsschluss das Telefonat/ der Videochat zu Beweis- und Dokumentationszwecken durch Orbit
Consulting aufgezeichnet wird. Im Gegenzug willigt Orbit Consulting ein, dass der Kunde dies ebenso
aufzeichnen kann. Bei einem fernmündlichen Vertragsschluss besteht seitens des Kunden kein
Anspruch auf eine Zusammenfassung der Vertragsinhalte in schriftlicher Form, außer dies wurde
explizit vereinbart.
Nach Bestellungseingang erhält der Kunde eine Eingangsbestätigung der Bestellung per E-Mail. Die
Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme der Bestellung dar, außer die Annahme wurde
explizit in der E-Mail erklärt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn dem Kunden unmittelbar
Zugang zu seiner Bestellung (z. B. durch Zugang zur passwortgeschützten Teilnehmerplattform)
gewährt wird. Ein Vertrag kommt erst mit Annahmeerklärung durch Orbit Consulting zustande.
4. Insoweit Orbit Consulting ein Angebot zum Vertragsabschluss unterbreitet, kann der Kunde
dieses binnen 14 Tagen schriftlich annehmen. Eine spätere Annahme stellt ein neues Angebot seitens
des Kunden dar, welches schriftlich durch Orbit Consulting angenommen werden muss. Sofern nicht
anders gekennzeichnet, z. B. mit einer verbindlichen Annahmefrist, sind Angebote und telefonische
Auskünfte von Orbit Consulting unverbindlich.
5. Der Kunde ist dazu verpflichtet, seine korrekte E-Mail-Adresse anzugeben. Die gesamte
Korrespondenz erfolgt via E-Mail. Insoweit Orbit Consulting das Versenden einer E-Mail nachweisen
kann, gilt die E-Mail beim Kunden als zugestellt. Insoweit sich die Daten des Kunden ändern,
insbesondere dieser seine E-Mail-Adresse ändert, ist er dazu verpflichtet, dies der Orbit Consulting
anzuzeigen.

§ 3 Liefer-/Leistungsfrist und Liefer-/Leistungstermine
1. Eine Frist beginnt – bzw. ein Termin wird erst verbindlich – mit Absendung der schriftlichen
Auftragsbestätigung, jedoch nicht vor der Beibringung der vom Kunden gegebenenfalls zu
beschaffenden Unterlagen, Genehmigungen, Freigaben sowie vor Eingang einer vereinbarten
Anzahlung/ der vereinbarten Vergütung.
2. Die Liefer-/Leistungsfrist ist eingehalten, wenn bis zu ihrem Ablauf die Versandbereitschaft
mitgeteilt ist oder der Liefer-/Leistungsgegenstand die Orbit Consulting verlassen hat.
3. Die Liefer-/Leistungsfrist verlängert sich oder ein Liefer-/Leistungstermin verschiebt sich bei
Eintritt unvorhergesehener Hindernisse sowie Höherer Gewalt, die außerhalb des Willens der Orbit
Consulting liegen, z. B. Betriebsstörungen – insbesondere bei Betriebsschließungen oder
Veranstaltungsuntersagungen aufgrund behördlicher Anordnungen – soweit solche Hindernisse
nachweislich auf die Lieferung des Liefer-/Leistungsgegenstands von erheblichem Einfluss sind. Dies
gilt auch, wenn die Umstände bei Subunternehmern eintreten. Die Liefer-/Leistungsfrist verlängert
sich entsprechend der Dauer derartiger Maßnahmen und Hindernisse. Solche Hindernisse werden in
wichtigen Fällen dem Kunden schnellstmöglich mitgeteilt.
4. Für Liefer-/Leistungsverzögerungen aufgrund einer oder mehrerer Pflichtverletzungen zur
Mitwirkung des Kunden kann die Orbit Consulting nicht haftbar gemacht werden.
5. Teillieferungen/-leistungen sind innerhalb der von der Orbit Consulting angegebenen
Liefer-/Leistungsfristen zulässig, soweit sich Nachteile für den Gebrauch/ die Nutzung daraus nicht
ergeben.
6. Wird ein ggf. vereinbarter Liefertermin um mehr als eine Woche überschritten, so kann der
Kunde Rechte wegen Lieferverzugs nur geltend machen, wenn Orbit Consulting eine angemessene
Nachfrist von 2 Wochen eingeräumt wurde und diese verstrichen ist.

§ 4 Leistungsumfang und Vergütung
1. Der Leistungsumfang und die Vergütung werden durch die individualvertragliche
Vereinbarung bestimmt. Bei Änderungen und Ergänzungswünschen des Kunden können sich
vereinbarte Termine im angemessenen Umfang verschieben. Entstehen der Orbit Consulting durch
Änderungs- und Ergänzungswünsche des Kunden zusätzliche Aufwendungen, werden diese zu einem
Stundensatz i. H. v. 150€ Netto berechnet.
2. Der Orbit Consulting ist es gestattet, Schutzrechte für die durchgeführte Leistung
anzumelden. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht jedoch keine grundsätzliche Pflicht zur
Anmeldung gegenüber dem Kunden. Auch wenn die Leistungen der Orbit Consulting nicht
schutzfähig oder auch eintragungsfähig sind, gelten sie als vertragsmäßig ausgeführt.
3. Die Orbit Consulting behält sich vor, ihr übertragene Aufgaben auch von sachverständigen
Dritten ausführen zu lassen. Die Ablehnung eines Dritten durch den Kunden ist nur bei Vorlage eines
wichtigen Grundes zulässig. Eine Beauftragung von Dritten erfolgt in der Regel auf Namen und auf
Rechnung von Orbit Consulting. Soweit für die Erfüllung des Auftrags Berufsträger mit besonderer
staatlicher Zulassung (Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer o. ä.) erforderlich sind, erfolgt
eine Beauftragung ausschließlich durch den Kunden. Dem Kunden steht es frei, sich von der Orbit
Consulting geeignete Berufsträger empfehlen zu lassen oder selbst entsprechende Personen
einzuschalten. Eine rechtliche Beratung übernimmt die Orbit Consulting in keinem Fall. Ggf. erstellte
Inhalte sind stets durch den Kunden selbst rechtlich zu überprüfen. Die Erfüllung von
Aufbewahrungs- und Nachweispflichten gegenüber Dritten obliegt allein dem Kunden.
4. Haben die Parteien einen Dienstvertrag abgeschlossen, z. B. über Beratungsleistungen oder
IT-Dienstleistungen, ist der Gegenstand des Vertrages die Erbringung einer unabhängigen und
weisungsfreien Leistung durch Orbit Consulting und nicht die Herbeiführung eines bestimmten
Erfolges oder eines bestimmten wirtschaftlichen Ergebnisses.
5. Beratungsleistungen (Beratungsberichte, Reporte und Empfehlungen) der Orbit Consulting
bereiten die unternehmerischen Entscheidungen des Kunden nur vor und können diese nicht
ersetzen. Der Kunde entscheidet in alleiniger Verantwortung über den Zeitpunkt sowie Art und
Umfang der Umsetzung der von der Orbit Consulting getätigten Empfehlungen. Die Orbit Consulting
haftet in diesem Rahmen nicht für einen konkreten wirtschaftlichen Erfolg des Kunden.
6. Ist Orbit Consulting zur Erbringung ihrer Leistungen auf Infrastrukturen angewiesen, die von
Dritten betrieben werden und auf die Orbit Consulting keinen Einfluss hat, haftet Orbit Consulting
nicht, wenn es in diesem Rahmen zu Störungen oder Beeinträchtigungen kommt, die ihre Ursache
außerhalb des Einflussbereiches von Orbit Consulting haben, insbesondere Störungen des Internets,
Wartungsarbeiten, Aktualisierungen/Updates der Server oder der laufenden Software oder durch
Höhere Gewalt.
7. Sofern nicht abweichend vereinbart, gewährleistet Orbit Consulting eine Verfügbarkeit ihrer
über das Internet angebotenen Dienste und Leistungen von 98,0 % im Jahr. Verfügbarkeit ist
gegeben, wenn die Server und Dienste im Wesentlichen betriebsbereit sind. Als Störungen des
Betriebes gelten nicht die folgenden Umstände:
▪ Unterbrechungen der Erreichbarkeit durch Störungen im Bereich Dritter, auf die Orbit
Consulting keinen Einfluss hat
▪ Unterbrechungen durch Höhere Gewalt
▪ kurzfristige Unterbrechungen des Betriebes, die erforderlich sind, um konkrete
Gefährdungen durch einen möglichen Missbrauch durch Dritte (sog. Exploits) vorzubeugen
oder zu verhindern (z. B. durch Updates)
8. Zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Technik führen die
Drittanbieter regelmäßig Wartungs- und Servicearbeiten durch. Soweit mit diesen Arbeiten Ausfälle
der Leistungen verbunden sind, wird der Drittanbieter diese nach Möglichkeit in Zeiten mit
üblicherweise geringer Nachfrage legen.
9. Um ein hohes Sicherheitsniveau zu halten, werden regelmäßig Software-Updates eingespielt.
Hierdurch kann sich der Umfang und die Ausgestaltung der von Orbit Consulting erbrachten
Leistungen ändern. Es ist nicht auszuschließen, dass dadurch auch Änderungen an vom Kunden
hinterlegten Inhalten bzw. vom Kunden installierten Anwendungen erforderlich werden. Soweit
möglich, wird Orbit Consulting den Kunden hierauf zuvor hinweisen. Sollte eine solche
System-Aktualisierung für den Kunden unzumutbare Änderungen erforderlich machen, kann dieser
den Vertrag außerordentlich kündigen.

§ 5 Zahlungsbedingungen
1. Die für die Leistungen zu zahlende Vergütung wird, soweit nicht anders vereinbart, im Voraus
in Rechnung gestellt. Eine vorausbezahlte oder bereits fällige Vergütung wird auch bei Nichtnutzung
der Services oder der gebuchten Leistungen innerhalb des vereinbarten Zeitraumes nicht
rückerstattet bzw. gutgeschrieben.
2. Die vereinbarten Preise sind Nettopreise. Die Umsatzsteuer wird mit dem zum Zeitpunkt der
Serviceerbringung geltenden Umsatzsteuersatz in Rechnung gestellt.
3. Alle fälligen Beträge werden von Orbit Consulting gemäß der vom Kunden erteilten
Einzugsermächtigung vom vereinbarten Konto nach Rechnungsstellung abgebucht. Die
Rechnungsstellung erfolgt zu Beginn eines Monatszeitraums jeweils im Voraus. Alle Zahlungen sind
innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig. Der Kunde kommt automatisch in
Verzug, ohne dass es einer weiteren Mahnung bedarf, wenn die Rechnung nicht binnen 14 Tagen
nach Fälligkeit ausgeglichen wird. Orbit Consulting steht es frei, dem Kunden für jede
ausgesprochene Mahnung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 5,00 Euro in Rechnung zu
stellen. Dies gilt unabhängig von einem Verzug des Vertragspartners bereits für die erste Mahnung
sowie für jede weitere Mahnung in derselben Angelegenheit.
4. Verzugszinsen werden bei Rechtsgeschäften, an denen Verbraucher nicht beteiligt sind, mit 9
Prozentpunkten über dem Basiszinssatz berechnet. Die Verzugszinsen sind höher anzusetzen, wenn
die Orbit Consulting eine Belastung mit einem höheren Zinssatz nachweist. Der Anspruch der Orbit
Consulting aus § 288 Abs. 5 BGB bleibt hiervon unberührt.
5. Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein
öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist die Zurückhaltung von Zahlungen wegen irgendwelcher
von der Orbit Consulting nicht anerkannten oder gerichtlich festgestellten Gegenansprüche des
Kunden nicht statthaft, ebenso wenig die Aufrechnung mit solchen.
6. Kommt es durch Umstände, die der Kunde zu vertreten hat, zu Verzögerungen durch die
Orbit Consulting, ist die Vergütung trotzdem so zu zahlen als wären die Leistungen durch die Orbit
Consulting vertragsgemäß ausgeführt worden.
7. Bei Zahlungsverzug durch den Kunden kann Orbit Consulting den entsprechenden Dienst
sperren. Eine Sperrung führt in einem solchen Fall nicht zum Fortfall der Zahlungsverpflichtung des
Kunden. Orbit Consulting kann im Fall einer berechtigten Sperrung wegen Zahlungsverzugs die
Entsperrung von der Zahlung eines Bearbeitungsentgeltes in Höhe von 50€ zzgl. MwSt. abhängig
machen.
8. Orbit Consulting kann für unberechtigte Rücklastschriften Bearbeitungsentgelte in Höhe von
10,00 EUR zzgl. MwSt. geltend machen.

§ 6 Vertragsdauer und Kündigung
1. Soweit nicht anders vereinbart, werden Verträge zwischen den Parteien grundsätzlich auf
unbestimmte Zeit geschlossen.
2. Die Mindestvertragslaufzeit ergibt sich aus der individualvertraglichen Vereinbarung. Nach
Ablauf verlängert sich der Vertrag jeweils wieder um die Mindestvertragslaufzeit, wenn er nicht mit
einer Frist von 4 Wochen zum Ende der Vertragslaufzeit schriftlich gekündigt wird.
3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung des Vertrages aus wichtigem Grund bleibt davon
unberührt.
4. Ein wichtiger Grund für Orbit Consulting liegt insbesondere vor, wenn der Kunde (1) die
Vergütung für zwei aufeinanderfolgende Monate nicht leistet, (2) gegen die Markenrechte der Orbit
Consulting oder eines mit ihr verbundener Unternehmen verstößt, (3) den Servicegegenstand für die
Verarbeitung, Speicherung und Verbreitung verbotener Inhalte benutzt, oder (4) der Kunde einen
Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellt.

§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden
1. Der Kunde benennt im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht auf Verlangen der Orbit Consulting
einen festen Ansprechpartner. Dieser steht der Orbit Consulting während der gesamten Projektdauer
sowohl kurzfristig als auch verbindlich für Fragen und Entscheidungen zur Verfügung und wirkt bei
der Festlegung der Berichtswege zwischen den Parteien und gegebenenfalls weiteren Partnern mit.
2. Der Kunde unterstützt die Orbit Consulting bei der Leistungserfüllung. Im Besonderen zählt
dazu die Zurverfügungstellung sämtlicher Materialien, Zugänge usw., soweit vereinbart, erforderlich
oder nützlich. Der Kunde verpflichtet sich darüber hinaus, sämtliche essenzielle Informationen
bereits bei Zustandekommen des Vertragsverhältnisses mitzuteilen. Ebenso teilt er der Orbit
Consulting die Erfahrungen und Besonderheiten seiner Systeme und deren Betrieb mit, mit dem Ziel,
die leistenden Einheiten bei Orbit Consulting in die Lage zu versetzen, wesentliche Punkte der
Kundensystemlandschaft zu kennen und hierauf bei Bedarf besondere Aufmerksamkeit lenken zu
können. Der Kunde ist ebenso für die Erteilung notwendiger behördlicher Genehmigungen
verantwortlich.
3. Der Kunde übersendet der Orbit Consulting alle für die Auftragsrealisierung erforderlichen
Materialien auf schnellstem Weg. Orbit Consulting präferiert die Zurverfügungstellung in digitaler
Form. Der Kunde versichert, an sämtlichen Materialen die erforderlichen Rechte zur
Weiterverwendung zu halten.
4. Der Kunde ermöglicht der Orbit Consulting die Installation technischer Einrichtungen
(Hardware/Software), wenn und soweit dies für die Nutzung der Leistungen von Orbit Consulting
erforderlich ist und die Installationen nicht vereinbarungsgemäß durch den Kunden selbst
vorgenommen werden.
5. Kommt der Kunde seiner Mitwirkungspflicht nicht rechtzeitig nach, wird er von der Orbit
Consulting schriftlich darauf hingewiesen. In diesem Fall verlängern sich die Ausführungsfristen
entsprechend der Wartezeit bezüglich der zu erwartenden Mitwirkung. Sollte der Kunde seiner
Mitwirkungspflicht nicht nachkommen und daraus Leerlaufzeiten bei der Orbit Consulting
resultieren, wird pro Tag Wartezeit (8 Stunden) eine pauschale Vergütung in Höhe der o. g.
Stundensätze in Rechnung gestellt.
6. Die pauschale Vergütung für eine Wartezeit fällt ebenfalls an, falls übermittelte
Informationen durch den Kunden nicht der Richtigkeit entsprechen und somit Verzögerungen
entstehen. Bei zusätzlich notwendigen Arbeiten, welche aus falsch übermittelten Informationen
resultieren, wird entsprechend der hier vereinbarten Stundensätze abgerechnet.
7. Weitere Mitwirkungspflichten können sich in dem Arbeitsprozess entwickeln und werden
zwischen dem Kunden und der Orbit Consulting abgestimmt sowie dokumentiert.
8. Soweit nicht abweichend vereinbart, ist der Kunde für die regelmäßige Datensicherung im
erforderlichen Umfang und angemessener zeitlicher Routine selbst verantwortlich. Der Kunde hat,
soweit nicht anders vereinbart, vor Beginn der Arbeiten an den datenverarbeitenden Geräten eine
Datensicherung durchzuführen.

§ 8 Technische Änderungen
1. Der Kunde darf Änderungen an seinen Anwendungen, auf die Orbit Consulting zur
Vertragsdurchführung zugreifen muss, grundsätzlich nur so vornehmen, dass sich solche Änderungen
nicht auf die vereinbarten Leistungsmerkmale, wie z. B. Verfügbarkeit und Performance auswirken.
Soweit dadurch für Orbit Consulting ein zusätzlicher Aufwand entsteht, z. B. durch notwendige
Hardware-Erweiterungen, gehen die Mehraufwendungen zu Lasten des Kunden. Die Orbit Consulting
ist vor Durchführung von Änderungen zu informieren.
2. Orbit Consulting ist ferner berechtigt, Änderungen an der IT-Infrastruktur vorzunehmen,
wenn es der ordnungsgemäßen Erfüllung des Vertrages unter Wahrung der gebotenen Sorgfalt dient.
Dadurch entstehende Mehraufwände gehen zu Lasten des Kunden.

§ 9 Abnahme und Annahme der Leistung
1. Der Kunde ist verpflichtet, die Leistung innerhalb von 4 Wochen nach Zugang abzunehmen.
Nach Ablauf dieser Frist gilt die Abnahme als erfolgt, wenn sie nicht ausdrücklich verweigert wird. Bei
gravierenden Abweichungen wird die Orbit Consulting diese in angemessener Zeit beseitigen und
den Liefer-/Leistungsgegenstand zur erneuten Abnahme vorbringen. Satz 1 und Satz 2 gelten ebenso
bei ggf. vereinbarten Zwischenabnahmen. In jedem Fall gilt die Abnahme als erfolgt, wenn der Kunde
den Leistungsgegenstand nutzt oder bezahlt.
2. Nach Abnahme der Leistung durch den Kunden sind alle Gewährleistungsansprüche für
Mängel ausgeschlossen, die er bei Abnahme kannte oder hätte erkennen müssen bzw. fahrlässig
nicht kannte, es sei denn, er behält sich für den von ihm bestimmten Mangel das Recht zur
Beseitigung vor. Bei erfolgten Zwischenabnahmen ist der Kunde zudem verpflichtet, etwaigen
Mehraufwand der Orbit Consulting zu vergüten, insoweit Änderungen durchgeführt werden müssen,
die auf Fehlern beruhen, die bei der Zwischenabnahme durch den Kunden hätten erkannt werden
müssen.
3. Der Kunde ist verpflichtet, den Leistungsgegenstand innerhalb von 7 Tagen anzunehmen,
wenn er nicht unverschuldet vorübergehend zur Annahme verhindert ist. Der Gefahrenübergang
erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen.
4. Bleibt der Kunde mit Annahme des Leistungsgegenstandes länger als 7 Tage ab Zugang der
Bereitstellungsanzeige vorsätzlich oder grob fahrlässig im Rückstand, so ist die Orbit Consulting nach
Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und Schadensersatz zu
verlangen. Der Setzung einer Nachfrist bedarf es nicht, wenn der Kunde die Annahme ernsthaft oder
endgültig verweigert oder offenkundig auch innerhalb dieser Zeit zur Zahlung der Vergütung nicht im
Stande ist.

§ 10 Urheberrechtliche Nutzungsrechte/ Leistungsschutzrechte
1. Sofern nicht anders vereinbart, erwirbt der Kunde für den jeweiligen Verwendungszweck die
nicht ausschließlichen erforderlichen Nutzungsrechte der von der Orbit Consulting gelieferten
Leistungen für die Laufzeit des Vertrages. Die Nutzungsrechte sind örtlich unbegrenzt. Für
Änderungen des Nutzungsumfangs, Änderungen des von der Orbit Consulting angefertigten Werkes,
Weiterübertragungen der Nutzung, die Lizenzierungen der Arbeiten der Orbit Consulting, Nutzung,
Verwertung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung, die nicht von der vereinbarten Nutzung umfasst
ist, ist grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung der Orbit Consulting einzuholen. Solch einer
Zustimmung bedarf auch jede Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung von
Teilen des Werkes der Orbit Consulting oder von Leistungen, die die erforderliche Schöpfungshöhe
nicht erreichen.
2. Die Nutzungs- und Verwertungsrechte (z. B. Foto-, Film-, Urheberrechte, GEMA-Rechte) von
Werken, die nicht durch die Orbit Consulting erstellt wurden, oder die Zustimmung Dritter (z. B.
Persönlichkeitsrechte) werden durch die Orbit Consulting, soweit erforderlich, im Namen und für
Rechnung des Kunden eingeholt, insoweit diese von der Orbit Consulting selbst in die Leistungen
eingebracht werden. Dies erfolgt in dem Umfang, der für die vereinbarten Arbeiten zeitlich, räumlich
und inhaltlich erforderlich ist. Insoweit andere Werke von dem Kunden der Orbit Consulting zur
Auftragsdurchführung übergeben werden, sind die Nutzungs- und Verwertungsrechte (z. B. Foto-,
Film-, Urheberrechte, GEMA-Rechte) oder Zustimmung Dritter (z. B. Persönlichkeitsrechte) von dem
Kunden einzuholen.
3. Soweit zur Leistungserbringung Software Dritter genutzt wird (Embedded Systems,
Betriebssystem, Middleware, Remote Access usw.), gelten für die jeweilige Nutzung die rechtlichen
Regelungen, die der jeweilige Hersteller oder Lieferant dieser Software dafür vorschreibt. Die
konkreten Bedingungen sind im jeweiligen Servicevertrag als Link zitiert oder als Anhang beigefügt.
Soweit dies nicht der Fall ist, gelten die Nutzungsbedingungen, die der Hersteller für die jeweilige
Software vorsieht. Sollten sich diese Bedingungen während der Laufzeit eines Servicevertrags ändern,
gelten die jeweils aktuellen Bedingungen.
4. Der Kunde hat die Kontrollpflicht, dass alle notwendigen Nutzungs- und Verwertungsrechte
sowie besondere Zustimmungen aus dem vorangegangenen Punkt Nr. 2 ausreichend eingeholt
wurden. Eventuelle Nachforderungen nach §§ 32, 32 a UrhG, beziehungsweise Unterlassungs- sowie
Schadensersatzansprüche nach § 97 UrhG, gehen zu Lasten des Kunden.
5. Die Orbit Consulting behält sich vor, die von ihr erstellten Arbeiten und Ergebnisse (z. B.
Auswertungen) sowie den Namen oder die Firmenbezeichnung sowie das Logo des Kunden zeitlich
unbeschränkt zur Eigenwerbung zu nutzen. Die Parteien vereinbaren, dass dies kein Verstoß gegen §
15 dieser AGB darstellt. Die Orbit Consulting ist insoweit von ihrer Verschwiegenheitspflicht
entbunden. Der Kunde überträgt hierfür der Orbit Consulting die Nutzungsrechte an dem Namen
bzw. Firmennamen und dem Firmenlogo. Orbit Consulting ist berechtigt, diese Befugnis auf Dritte zu
übertragen.
6. Jegliche Nutzungsrechte für Entwürfe und Arbeiten, die vom Kunden abgelehnt oder nicht
ausgeführt wurden, bleiben bei der Orbit Consulting. Dies gilt auch für Leistungen der Orbit
Consulting, die nicht von besonderen Schutzrechten umfasst werden.

§ 11 Eigentumsvorbehalt / Vorbehalt von Nutzungsrechten
1. Die Orbit Consulting behält sich das Eigentum bzw. die Nutzungsrechte der Leistung bis zur
Zahlung vor.
2. Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist die Orbit
Consulting nach Mahnung zur Rücknahme der Leistung, soweit möglich, berechtigt und der Kunde
zur Herausgabe verpflichtet.
3. Die Geltendmachung des Eigentumsvorbehaltes bzw. des Vorbehaltes der Nutzungsrechte
sowie die Pfändung von Liefergegenständen durch die Orbit Consulting ist nicht als Rücktritt vom
Vertrag zu verstehen, sofern dies nicht von der Orbit Consulting ausdrücklich erklärt wird.
4. Der Kunde kann die Leistung weiterveräußern. Im Zuge solcher Weiterveräußerung werden
zum jeweiligen Zeitpunkt alle aus diesen Weiterveräußerungen entstandenen Forderungen in Höhe
der zwischen Orbit Consulting und dem Kunden vereinbarten Vergütung inklusive Mehrwertsteuer an
die Orbit Consulting abgetreten. Eine Be-, Ver- oder Weiterverarbeitung der Leistungsgegenstände
durch den Kunden hat keine Wirkung auf diese Abtretung. Das Recht zur Einziehung dieser Forderung
haben der Kunde sowie die Orbit Consulting gleichermaßen. Die Orbit Consulting verpflichtet sich,
die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen ordnungsgemäß
nachkommt und nicht im Zahlungsverzug ist. Sollte dies jedoch der Fall sein, hat der Kunde die
Abtretung der Forderung den Dritten bekanntzugeben, alle zum Einzug erforderlichen Angaben zu
machen und die der Abtretung nötigen Unterlagen der Orbit Consulting auszuhändigen.
5. Werden die Leistungsgegenstände mit anderen, die nicht im Eigentum/Nutzungsrecht der
Orbit Consulting stehen, untrennbar vermischt, so erwirbt die Orbit Consulting das Miteigentum an
der neuen Sache um das Verhältnis des Wertes der Leistungsgegenstände zu den anderen
vermischten Gegenständen. Der Kunde verwahrt das Miteigentum für die Orbit Consulting.
6. Der Kunde darf die Leistungsgegenstände weder verpfänden noch zur Sicherung übereignen.
Bei Pfändung sowie Beschlagnahme oder sonstigen Verfügungen durch Dritte hat der Kunde der
Orbit Consulting unverzüglich Mitteilung zu machen und alle Auskünfte und Unterlagen zur
Verfügung zu stellen, die zur Wahrung der Rechte der Orbit Consulting erforderlich sind.
Vollstreckungsbeamte bzw. ein Dritter sind auf das Eigentum/ die Nutzungsrechte der Orbit
Consulting hinzuweisen.

§ 12 Gewährleistung, Haftung
1. Wegen weitergehender Ansprüche und Rechte haftet die Orbit Consulting nur bei Vorsatz
und grober Fahrlässigkeit nach gesetzlichen Vorschriften.
2. Schadensersatzansprüche aus Delikten sind ausgeschlossen, es sei denn, der Schaden wurde
vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht.
3. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Orbit Consulting nur durch Verletzung einer
wesentlichen Vertragspflicht bzw. bei Vorliegen von Verzug oder Unmöglichkeit.
4. Die Haftung aus leichter Fahrlässigkeit, aus Delikten sowie aus Ersatz vergeblicher
Aufwendungen besteht nur bei Schäden, die vorhersehbar und typisch sind, jedoch begrenzt auf
maximal 30 % der Vergütung für die schadensverursachende Leistung.
5. Die vorangegangenen Bestimmungen Nr. 1-4 gelten auch bei Handlungen von Verrichtungsund Erfüllungsgehilfen der Orbit Consulting.
6. Die Haftung der Orbit Consulting für indirekte und Folgeschäden, wie entgangenen Gewinn,
Ausfallzeiten, Vermögenschäden, Datenverlust oder Datenbeschädigung, ist ausgeschlossen.
7. Haftungsansprüche verjähren nach einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn.
8. Bei Fällen von Arglist, Verletzungen des Lebens, Körpers oder der Gesundheit, für
Rechtsmängel sowie bei Haftung nach Garantie oder dem Produkthaftungsgesetz finden die
Haftungsbeschränkungen, die Verjährungsbegrenzung sowie die gekürzte Gewährleistung keine
Anwendung.

§ 13 Haftungsausschluss
1. Die Orbit Consulting ist nicht verpflichtet, wenn nicht ausdrücklich vereinbart, die rechtliche
Zulässigkeit vereinbarter Leistungen zu kontrollieren. Wird die Orbit Consulting mit solch einer
Kontrolle beauftragt, hat der Kunde die daraus resultierenden Gebühren und Kosten der Orbit
Consulting und Dritter zu tragen, wenn nicht anders vereinbart.
2. Die in der vereinbarten Arbeit eventuell enthaltenen Sachaussagen des Kunden über
Produkte und Leistungen, die von ihm vor- oder freigegeben wurden, muss die Orbit Consulting nicht
auf ihre Richtigkeit überprüfen.
3. Vor Herausgabe werden die von der Orbit Consulting gefertigten Entwürfe dem Kunden
eingereicht, damit ihm die Möglichkeit zur Kontrolle gegeben ist. Gibt der Kunde diese Entwürfe frei,
wird die Pflicht zur Einhaltung der Richtigkeit von Text, Ton, Bild und Inhalt auf ihn übertragen.

§ 14 Schadensersatz
1. Wenn durch Irrtümer, Schreib-, Rechen- und Übermittlungsfehler in den durch den Kunden
vorgelegten Unterlagen, Grafiken und Plänen die Orbit Consulting Arbeiten ausbessern, neu
durchführen muss oder sich Arbeitsvorgänge verzögern, hat der Kunde den dabei entstehenden
Schaden zu ersetzen, sofern er ihn zu vertreten hat.
2. Sind diese Fehler vom Kunden unverschuldet, ist die Orbit Consulting zur Anfechtung
berechtigt. Aus solch einer Anfechtung erwächst dem Kunden kein Anspruch auf Schadensersatz als
Folge der Anfechtung.
3. Bei Annahmeverzug des Kunden oder etwaigen Mitwirkungspflichtverletzungen kann die
Orbit Consulting Ersatz für den insoweit entstandenen Schaden und Mehraufwendungen verlangen.
Weitergehende Ansprüche sind davon nicht betroffen.
4. Tritt der Kunde unberechtigt von einem erteilten Auftrag zurück, ist er verpflichtet, die bis
dahin erbrachten Leistungen zu vergüten. Darüber hinaus kann die Orbit Consulting, unbeschadet der
Möglichkeit, einen höheren tatsächlichen Schaden geltend zu machen, 80% i.H. der vereinbarten
Vergütung für entgangenen Gewinn fordern. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren
Schadens vorbehalten.

§ 15 Verschwiegenheit
1. Insoweit Orbit Consulting Zugang zu Informationen hat, die von dem Kunden als vertraulich
und proprietär behandelt werden, z. B. das Bestehen und die Bedingungen dieses Vertrages,
Geschäftsgeheimnisse, Technologien und Informationen zu Geschäftsabläufen und Strategien,
Kunden und Preisen, Marketing, Finanzen, Sourcing, Personal oder Betrieb von dem Kunden,
verbundene Unternehmen, Lieferanten oder Kunden, jeweils in gesprochener, schriftlicher,
gedruckter, elektronischer oder in anderer Form oder Medium (zusammen: „Vertrauliche
Informationen“), hat sie hierüber eine Verschwiegenheitspflicht.
Orbit Consulting erklärt sich damit einverstanden, alle geheimen Informationen streng vertraulich zu
behandeln und keine vertraulichen Informationen weiterzugeben oder sie ganz oder teilweise an
Dritte, ohne vorherige schriftliche Zustimmung von dem Kunden, weiterzugeben sowie keine
vertraulichen Informationen zu verwenden, die nicht in der Leistungserbringung nötig sind. Orbit
Consulting muss dem Kunden unverzüglich mitteilen, wenn sie Kenntnis von dem Verlust oder der
Offenlegung vertraulicher Informationen hat.
2. Vertrauliche Informationen sind nicht solche,
(A) die der Öffentlichkeit allgemein zugänglich sind oder werden, außer durch die Verletzung der
Orbit Consulting dieser Vereinbarung; oder
(B) die der Orbit Consulting von einem Dritten mitgeteilt werden, der in Bezug auf diese
Informationen keine Geheimhaltungspflichten hat.
3. Es besteht kein Verstoß gegen die Vertraulichkeitsverpflichtung, insoweit es durch ein Gesetz
oder gemäß einer gültigen Anordnung eines zuständigen Gerichts oder einer berechtigten Behörde
erforderlich ist, vertrauliche Informationen offenzulegen. Dies gilt nur, insoweit die Offenlegung nur
in einem solchen Umfang erfolgt, wie sie durch ein solches Gesetz, eine Verordnung oder einen
Auftrag gefordert ist. Orbit Consulting erklärt sich damit einverstanden, dass eine solche Anordnung
innerhalb eines Zeitraums von 3 Tagen nach Erhalt der Anordnung dem Kunden schriftlich angezeigt
wird, jedoch in jedem Fall vor der Offenlegung, um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, die
Verfügung, nach alleinigem Ermessen anzufechten oder die Vertraulichkeit zu schützen.

§ 16 Datenschutz
1. Die Parteien erheben personenbezogene Daten des jeweils anderen zum Zweck der
Vertragsdurchführung sowie zur Erfüllung ihrer vertraglichen und vorvertraglichen Pflichten. Weiter
dürfen die Parteien die Daten des jeweils anderen auch zur Eigenwerbung nutzen. Dies erfolgt auf
Grundlage des Artikel 6 Abs. 1 f) DSGVO. Die Datenerhebung und Datenverarbeitung ist für die
Durchführung des Vertrags erforderlich und beruht auf Artikel 6 Abs. 1 b) DSGVO. Weiter dürfen die
Parteien die Daten des jeweils anderen auch zur Eigenwerbung nutzen. Dies erfolgt auf Grundlage
des Artikel 6 Abs. 1 f) DSGVO. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet grundsätzlich nicht statt,
außer es besteht eine gesetzliche Frist oder ist zur Vertragsdurchführung erforderlich. Die Daten
werden gelöscht, sobald sie für den Zweck ihrer Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind und soweit
dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Eine unentgeltliche Auskunft über alle
personenbezogenen Daten des Betroffenen ist möglich. Zudem hat der Betroffene das Recht auf
Datenübertragung, Löschung, Berichtigung, Einschränkung oder Sperrung der personenbezogenen
Daten. Entsprechende Fragen und Anträge kann der Betroffene direkt an den entsprechenden
Vertragspartner richten. Der Betroffene hat zudem das Recht, unbeschadet eines anderweitigen
verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs, auf Beschwerde bei einer
Aufsichtsbehörde, wenn er der Ansicht ist, dass die Datenverarbeitungsprozesse des entsprechenden
Vertragspartners gegen datenschutzrechtliche Regelungen verstoßen.
2. Insoweit Orbit Consulting für den Kunden personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet,
verpflichten sich die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gem. Art. 26 DSGVO gesondert zu
vereinbaren.

§ 17 Herausgabe von Unterlagen
Orbit Consulting verpflichtet sich bei Beendigung der jeweiligen Zusammenarbeit oder bei
Anforderung des Kunden zur Herausgabe oder Vernichtung der vertraulichen Informationen, sofern
Orbit Consulting nicht aus gesetzlichen Anforderungen heraus verpflichtet ist, diese zum Nachweis
aufzubewahren. Dies gilt auch für etwa angefertigte Kopien oder sonstige Speichermedien.
Zurückbehaltungsrechte wegen der Herausgabe oder Löschung von vertraulichen Informationen oder
Daten sind ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 18 Ergänzende Bestimmungen für die Buchung von Seminaren
18.1 Vergütung und Verzug
1. Die ausgewiesenen Teilnahmegebühren verstehen sich pro Veranstaltung und Person und
umfassen die in der Seminarbeschreibung enthaltenen Leistungen. Etwaige Anfahrts- oder
Übernachtungskosten des Kunden sind von der Teilnahmegebühr nicht umfasst, außer dies wird
seitens der Orbit Consulting explizit mit angeboten.
2. Orbit Consulting behält sich vor, die Teilnahme des Kunden an der Veranstaltung zu
verweigern, wenn die Gebühren nicht vollständig beglichen wurden.
18.2 Leistungsumfang
1. Der Leistungsumfang richtet sich nach der jeweiligen Seminarbeschreibung zum Zeitpunkt
des Vertragsabschlusses.
2. Darüber hinaus werden dem Kunden Seminarunterlagen (in schriftlicher oder elektronischer
Form) bereitgestellt.
18.3 Rücktritt, Kündigung, Umbuchung
1. Eine kostenfreie Stornierung der Buchung ist ausgeschlossen. Die Vergütung ist in vollem
Maße durch den Kunden zu entrichten, auch wenn er nicht mehr an einem Seminar teilnehmen
möchte. Dem Kunden bleibt jedoch der Nachweis vorbehalten, dass der Orbit Consulting kein
Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden als in Höhe der vorgenannten Pauschalen
entstanden ist.
2. Sollte der Kunde von der verbindlichen Teilnahme zurücktreten wollen, kann er seinen
gebuchten Platz, nach Rücksprache mit Orbit Consulting, an eine andere Person (welche die
Teilnahmekriterien erfüllt) weitergeben.
18.4 Ausfall aus wichtigem Grund/ Wechsel der Dozenten und der Seminarräume
1. Die Orbit Consulting ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten. Ein
wichtiger Grund besteht insbesondere, wenn für eine Veranstaltung nicht genügend Anmeldungen
vorliegen (bei Angabe einer Mindestteilnehmerzahl) oder wegen behördlicher oder gesetzlicher
Verfügungen (z. B. Pandemie-Verfügungen) eine Durchführung der Veranstaltung nicht gestattet ist.
2. In den vorgenannten Fällen werden bereits bezahlte Teilnahmeentgelte für die abgesagte/n
Veranstaltung/en vollständig zurückerstattet. Weitere Ansprüche, insbesondere
Schadensersatzansprüche, stehen dem Kunden nicht zu.
3. Orbit Consulting behält sich vor, den in der Veranstaltungsbeschreibung bezeichneten
Referenten/Dozenten oder den Seminar- oder Kursraum zu ändern, soweit die Gesamtqualität der
Veranstaltung nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Hierüber wird der Kunde vorab benachrichtigt.
Dies berechtigt den Kunden weder zum Rücktritt vom Vertrag noch zur Minderung des Entgelts.
4. Orbit Consulting ist zudem dazu berechtigt, eine Veranstaltung vor Ort zu einer
Online-Veranstaltung zu ändern. Hierüber wird der Kunde informiert. In diesem Fall hat der Kunde
die Möglichkeit, binnen 3 Tagen nach Erhalt der Mitteilung vom Vertrag zurückzutreten.
18.5 Urheberrecht, Nutzungsrecht
1. Sofern nicht anders vereinbart, erwirbt der Kunde für die Vor-/Nachbereitung der
Veranstaltungen und für den eigenen privaten Gebrauch die erforderlichen, nicht ausschließlichen,
nicht übertragbaren Nutzungsrechte der von Orbit Consulting angefertigten Schulungsunterlagen für
eine zeitlich unbestimmte Zeit. Die Nutzungsrechte sind örtlich unbegrenzt. Für Änderungen des
Nutzungsumfangs, Änderungen des von der Orbit Consulting angefertigten Werkes,
Weiterübertragungen der Nutzung, die Lizenzierungen der Arbeiten der Orbit Consulting, Nutzung,
Verwertung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung, die nicht von der vereinbarten Nutzung umfasst
ist, ist grundsätzlich die ausdrückliche Zustimmung der Orbit Consulting einzuholen. Solch einer
Zustimmung bedarf auch jede Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung oder Veröffentlichung von
Teilen des Werkes der Orbit Consulting oder von Arbeiten, die die erforderliche Schöpfungshöhe
nicht erreichen.
2. Vorab nicht genehmigte Bild- und Tonaufnahmen (insbesondere während Demonstrationen
wegen der damit verbundenen Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Teilnehmern) sind während
der Seminare generell unzulässig und untersagt und führen zum sofortigen kostenpflichtigen
Seminarausschluss.
18.6 Mitwirkungspflicht des Kunden/ Ausschluss des Kunden von der Veranstaltung
1. Der Kunde ist weiter dazu verpflichtet, während der Veranstaltung alle erforderlichen
Mitwirkungshandlungen zu unternehmen. Hierauf wird Orbit Consulting entsprechend hinweisen.
Dies ist notwendig, damit Orbit Consulting die vertraglich geschuldeten Leistungen vollumfänglich
erbringen kann.
2. Sollte der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht nachkommen, entbindet dies Orbit
Consulting von ihren vertraglichen Pflichten. Die Verpflichtungen des Kunden bleiben hiervon
unberührt.
3. Orbit Consulting ist berechtigt, Teilnehmer in besonderen Fällen, insbesondere bei
ungebührlichem oder massiv störendem Verhalten während der Teilnahme oder bei Teilnahme in
durch Drogen oder Alkohol berauschter Form, von der weiteren Teilnahme auszuschließen. In diesen
Fällen hat der Kunde dennoch die volle Vergütung zu entrichten.

§ 19 Änderung der AGB
1. Orbit Consulting behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Maßgeblich bei
Neuabschlüssen von Verträgen ist die im Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende Fassung.
2. Gegenüber Bestandskunden ist eine Änderung der vereinbarten AGB unter den folgenden
Einschränkungen möglich: Umstände, die eine solche Änderung rechtfertigen, sind nachträglich
eingetretene, unvorhersehbare Änderungen, die Orbit Consulting nicht veranlasst und auf die sie
keinen Einfluss hat und die sich einseitig zulasten einer Partei auswirken, sowie in den AGB
entstandene Lücken, die zu Schwierigkeiten bei der Durchführung des Vertrages führen. Orbit
Consulting wird dem Kunden die abgeänderten AGB sechs Wochen vor deren Inkrafttreten
übersenden und dabei die Umstände, die Anlass der Änderung sind, sowie den Umfang der
Änderungen benennen. Sofern der Kunde der Änderung nicht vor Inkrafttreten schriftlich oder per
E-Mail widerspricht, sondern durch weitere Inanspruchnahme der Leistungen von Orbit Consulting
seine Zustimmung zu den neuen AGB erklärt, gilt die Änderung als akzeptiert; die AGB in ihrer dann
geänderten Fassung gelten dann ab dem angekündigten Zeitpunkt auch für bestehende Verträge. Im
Falle des rechtzeitigen, formwirksamen Widerspruchs gelten im Verhältnis der Parteien die früheren
AGB weiter; in diesem Fall sind sowohl der Kunde als auch Orbit Consulting berechtigt, den Vertrag
mit ordentlicher Frist zu kündigen.

§ 20 Schlussbestimmungen
1. Bei allen sich aus dem Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten ist, wenn der Kunde
Vollkaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist, die Klage bei dem Gericht zu erheben, das für den Hauptsitz der Orbit
Consulting zuständig ist. Die Orbit Consulting ist auch berechtigt, am Hauptsitz des Kunden zu klagen.
2. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf
beweglicher Sachen, auch wenn der Kunde seinen Firmensitz im Ausland hat.
3. Übertragungen von Rechten und Pflichten des Kunden aus dem mit der Orbit Consulting
geschlossenen Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Zustimmung.
4. Sollten sich einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise als unwirksam oder
undurchführbar erweisen oder infolge Änderungen der Gesetzgebung nach Vertragsschluss
unwirksam oder undurchführbar werden, bleiben die übrigen Vertragsbestimmungen und die
Wirksamkeit des Vertrages im Ganzen hiervon unberührt

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Sonstige Anfragen bitte an info@orbit-consulting.de


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